Aktuelle Projekte: Reife, Realismus und neue Mythen

Ich schreibe nicht, um stehenzubleiben. Mein Weg führt weg von den Anfängen, hin zu Stoffen, die mit mir gewachsen sind. Aktuell arbeite ich an Projekten, die persönlicher und handwerklich radikaler sind:

Die Fortsetzung zu „Entartet“: Dieses Buch ist mehr als eine Weiterführung der Geschichte. Es ist der Ort, an dem ich mein eigenes Schicksal verarbeite. Es ist ein langsamer, intensiver Prozess – meine literarische Antwort auf das Leben, ungeschönt und echt.

Gedankensprünge als Weltentwurf: Parallel entsteht eine völlig neue Mythologie. Sie ist geprägt von der Dynamik meiner eigenen Gedanken, spiegelt meine persönliche Reife wider und bricht konsequent mit klassischen Erwartungen.

Mein handwerkliches Manifest

Ich stelle an meine Geschichten die Ansprüche, die ich als Leserin selbst an ein gutes Buch habe:

Immer im Fluss: Ich verzichte auf harte Sprünge durch Zeit und Raum. Die Handlung bleibt unmittelbar und greifbar.

Der fliegende Wechsel: Perspektivwechsel finden bei mir nicht durch Kapitelgrenzen statt, sondern organisch als „Staffelstab-Übergabe“ direkt innerhalb einer Szene.

Kein Ballast: Jedes Wort muss sich seinen Platz verdienen. Ich brauche keine „Krücken“ wie Werwölfe, Elben oder Zwerge – meine Welten funktionieren ohne Klischees.

Fokus statt Schnickschnack: Ein Plädoyer für den Minimalismus

Wer bei mir nach Charakterkarten, Stickern oder glitzernden Goodies sucht, wird enttäuscht werden. Ich verstehe den Reiz und den wirtschaftlichen Hintergrund dahinter – aber seien wir ehrlich: Das meiste davon landet früher oder später im Altpapier.

Ich bin überzeugte Minimalistin. Wir konsumieren in unserer Gesellschaft ohnehin zu viel. Für mich zählt die Geschichte zwischen den Buchdeckeln, nicht das Beiwerk drumherum.

Inhalt statt Deko: Mein Fokus liegt auf dem Wort. Ein Buch sollte durch seine Handlung überzeugen, nicht durch Beilagen.

Klasse statt Masse: Wenn ich mich für etwas Materielles entscheide, dann für wenige, außergewöhnliche Dinge, die eine echte Bedeutung haben.

Nachhaltigkeit durch Verzicht: Weniger Kram bedeutet mehr Platz für das Wesentliche – deine Fantasie.

Wer meine Werke kauft, investiert in eine Welt, nicht in eine Staubfänger-Sammlung.